Der Familienverband Ohly und seine Mitglieder führt folgendes Familienwappen:

WappenSchild: durch einen silbernen, mit sechs roten Zacken belegter Schräglinksbalken geteilter, oben goldener, unten blauer Schild. Helmzier: Offener Flug in den Farben des Schildes Helmdecke: rechts rot/silber, links blau/gold (Seitenangaben im heraldischen Sinn aus Sicht des Schildträgers gesehen) 1938 wurde eine einheitliche Darstellung dieses Wappens beschlossen: Der Schild wird in spätgotischer Tartschenform (Stechschild) mit Ausschnitten rechts und links als Lanzeneinlage ausgeführt. Die sechs roten Zacken im silbernen Schräglinksbalken weisen nach unten. Auf der Schildmitte sitzt ein Bügelhelm in Vorderansicht mit 3 Bügeln und einer horizontalen Spange über dem Visier. Auf der Helmschulter liegt ein gewundenes blaues Band mit goldenem Medaillon. Die Helmzier weist einen gespiegelten Flug in den Schildfarben blau/gold aus. Den rechten Flug teilt ein silberner Schräglinksbalken, der linke Flug wird durch einen silbernen Schrägrechtsbalken geteilt. Beide Silberbalken sind mit je drei nach unten weisenden roten Zacken belegt. Die Helmdecken sind rechts in den Farben außen rot, innen silber, links in den Farben außen blau, innen gold ornamental stark verziert angeordnet. Durch diese Wappendarstellung wurden unterschiedliche Formen, z.B. frühgotischer, nach rechts geneigter Dreiecksschild mit links oben aufgesetztem Kübelhelm in Vorderansicht oder Abweichungen in der jeweiligen Zahl der roten Zacken in den Silberbalken an dem Schild oder in dem Flug abgelöst. Die Darstellung des spätgotischen Ohly-Wappens mit einer Krone in der Helmzier in der 1899 in Wien erschienenen Hermann-Genealogie – sie ging von einem Ursprung der Familie im 16. Jahrhundert in Ungarn aus – konnte dokumentarisch nicht belegt werden. Informationen über Ursprung und Annahme des Wappens liegen nicht mehr vor. Belegt ist die Führung des Wappens seit rund 7 Generationen, vorwiegend in der Linie Hohnhorst (Justizrat Georg Johann Gottlieb Ohly, Paderborn, 1779-1847). Wilhelm Ohly, 1815-ca.1870, Dragoman an der deutschen Gesandtschaft in Konstantinopel, berichtete von der Publikation des Ohly-Wappens in einem uralten Wiener Adelslexikon. Dieses Werk wurde später jedoch nicht mehr gefunden.

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